Klassische Homöopathie...
...ist eine natürliche, ganzheitliche Heilmethode.
...basiert auf einer mehr als 200jährigen Erfahrung von
ÄrztInnen und HeilpraktikerInnen.
...mobilisiert die Selbstheilungskräfte.
...behandelt den ganzen Menschen.
...hat bei korrekter Anwendung keine Nebenwirkungen.
...ist auch unbedenklich für Kinder, Schwangere und Stillende.
...kann oft gerade dort helfen, wo die Schulmedizin nicht
weiter weiß.
...wirkt bei Mensch und Tier.
...ist tierversuchsfrei.
...ist preiswert.
Dr. Samuel Hahnemann, ein bedeutender Arzt und Apotheker seiner Zeit,
begründete die Klassische Homöopathie vor mehr als
200 Jahren. Er beobachtete damals, dass eine Substanz bei der Heilung
derjenigen Symptome helfen kann, die sie auch selbst hervorruft.
Daraufhin formulierte er das Ähnlichkeitsgesetz, den noch
heute gültigen Grundsatz der Klassischen Homöopathie:
Similia
similibus curentur (Ähnliches werde durch
Ähnliches geheilt).
Bis heute hat und hatte die Homöopathie schon viele prominente
Anhänger, darunter beispielsweise Wolfgang von Goethe, die
Queen of England, Yehudi Menuhin, Mahatma Gandhi oder Tina Turner:
“Homöopathie
ist die modernste und durchdachteste
Methode um Kranke ökonomisch und gewaltlos zu behandeln. Die
Regierung muss sie in unserem Land fördern und
unterstützen. Genauso wie mein Prinzip der Gewaltlosigkeit
niemals scheitern wird, enttäuscht auch die
Homöopathie nie. (...) Dr. Hahnemann besaß einen
genialen Geist und entwickelte eine Methode in der es keine Begrenzung
gibt, um das menschliche Leben zu retten. Ich verneige mich in
Ehrfurcht vor seinem Können und vor dem großartigen
humanitären Werk, welches er schuf." (Mahatma Gandhi)
Hier sind ein
paar Antworten auf häufig gestellte Fragen zur
Homöopathie:
Was ist Klassische
Homöopathie?
Was unterscheidet die
Homöopathie von der
herkömmlichen Medizin?
Was beinhaltet eine
homöopathische Behandlung?
Wie alt ist die
Homöopathie?
Was sind
homöopathische Mittel und woraus bestehen sie?
Wie sicher ist die
Homöopathie?
Welche Erkrankungen
können homöopathisch behandelt
werden?
Was passiert durch die
Mitteleinnahme?
Was sollte man im Umgang
mit homöopathischen Mitteln beachten?
Werden
homöopathische Leistungen von der Krankenkasse
erstattet?
Woran erkenne ich eine/n
qualifizierte/n BehandlerIn?
Was kostet eine
homöopathische Behandlung?
Was muss ich zu einer
homöopathischen Behandlung mitbringen?
Was ist
Klassische Homöopathie?
Homöopathie ist ein über 200 Jahre altes
ganzheitliches
System des Heilens. Homöopathische Mittel fördern
Ihre
Gesundheit und Ihr Wohlbefinden, indem sie Ihre
Selbstheilungskräfte stärken und das
natürliche
Gleichgewicht dauerhaft wiederherstellen. Der Grundsatz der
Homöopathie lautet "Ähnliches wird durch
Ähnliches
geheilt" (lateinisch: Similia similibus curentur). Dieses Prinzip ist
ein Naturgesetz, das auch Sie sicher schon selbst erlebt haben: Hat man
kalte Hände, so werden diese nach Waschen mit kaltem Wasser
sehr
viel schneller und nachhaltiger wieder warm, als wenn man sie mit
warmem Wasser wäscht.
In der Homöopathie sieht die Anwendung dieses Prinzips
beispielsweise so aus: Das homöopathische Mittel Coffea (aus
der
Kaffeebohne gewonnen), welches beim gesunden Menschen nach der Einnahme
Nervosität, Zittern, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit und Unruhe
hervorruft, wird bei einem Patienten mit ähnlichen
Krankheits-Symptomen eingesetzt, um wiederum eine ausgleichende,
beruhigende und heilende Wirkung zu erlangen.
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Was
unterscheidet die Homöopathie
von der herkömmlichen Medizin?
Die konventionelle Medizin betrachtet alle Erkrankungen, die ein
Patient hat, getrennt voneinander: Kopfschmerzen werden beispielsweise
mit Aspirin behandelt, eine parallel dazu bestehende Hauterkrankung mit
Cortison und ein eventuell im Frühling auftretender
Heuschnupfen
mit Antiallergika. Für einen Schulmediziner haben diese
Erkrankungen meist sehr wenig miteinander zu tun. Die Behandlung der
Beschwerden basiert dabei meist auf der Anwedung von der Erkrankung
entgegengesetzter Arzneimittel. Bei einem Überschuss an
Magensäure beispielsweise wird dem Patienten ein basisches
Arzneimittel verabreicht, welches die Magensäure neutralisiert.
Die Homöopathie betrachtet die Symptome des Patienten jedoch
als
Zeichen einer tieferen Ursache im Organismus, welche die ganze Person
und nicht nur voneinander unabhängige Körperteile
betrifft.
Alle bestehenden Beschwerden und Unpässlichkeiten sind
Auswirkungen eines einzigen zugrundeliegenden Problems: Der
Schwächung der Lebenskraft, die den Oragnismus eigentlich im
Gleichgewicht und somit in Gesundheit halten sollte. Deshalb ist die
Homöopathie eine ganzheitliche Heilmethode.
Ein weiterer Unterschied zur Schulmedizin ist der Grundatz der
Individualität. Bei jeder Behandlung basiert die
Verschreibung
auf den individuellen, persönlichen Symptomen und Eigenheiten
des
jeweiligen Patienten und nicht etwa auf dem Namen seiner Erkrankung.
Das heisst, dass zwei Personen mit derselben Erkrankung voraussichtlich
nicht das gleiche homöopathische Arzneimittel erhalten, da
sich
ihre Symtome voneinender unterscheiden. Andererseits können
zwei
Patienten mit völlig andersartigen Erkrankungen durchaus das
gleiche homöopathische Arzneimittel erhalten.
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Was
beinhaltet eine homöopathische
Behandlung?
In einer ersten Konsultation werden Sie sowohl nach Ihren jetzigen
Symptomen als auch nach Ihrer Krankengeschichte gefragt. Mit
zusätzlichen Fragen nach Ihrem Essverhalten, Schlafmuster,
Lebensstil etc. ermittelt der/die HomöopathIn ein genaueres
Bild,
aufgrund dessen er/sie ein individuell auf sie passendes
homöopathisches Mittel verschreiben kann.
Da die Beschwerde nicht isoliert vom Rest des Organismus betrachtet
wird, versucht der/die BehandlerIn im Erstgespräch, so viel
wie
möglich über Körper, Geist und Seele der
Patienten in
Erfahrung zu bringen. Danach wird der Behandlungsverlauf in weiteren
Gesprächen genau beobachtet.
Abhängig von der Art der Beschwerden dauert die erste
Konsultation
zwischen 1,5 - 2 Stunden. Folgegespräche sind in der Regel
kürzer und sind je nach Erkrankung etwa alle vier bis sechs
Wochen
notwendig.
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Wie alt
ist die Homöopathie?
Bereits Hippokrates (~500 v.C.) und Paracelsus (~1500 n.C.) waren der
Ansicht, dass das, was den Menschen krank macht, ihn auch heilen kann.
Im 18. Jahrhundert entdeckte dann Samuel Hahnemann, ein deutscher Arzt
und Apotheker, diese Idee im Verlauf seiner Forschungen wieder. Er
formulierte das Gesetz "Similia Similibus Curentur" (Ähnliches
werde mit Ähnlichem geheilt) und entwickelte das System der
Homöopathie. Er formulierte auch die weiteren Prinzipien der
Homöopathie, wie z.B. das Prinzip der Individualität
und das
Prinzip der kleinstmöglichen Dosis und Potenzierung
(Verdünnung und Verschüttelung von Substanzen).
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Was
sind homöopathische Mittel und
woraus bestehen sie?
Homöopathische Mittel werden aus Substanzen gewonnen, die wir
in
der Natur finden und sind meist pflanzlichen,
mineralischen
oder
tierischen Ursprungs. Sie unterscheiden sich von
herkömmlichen
Kräuter- oder Mineralpräparaten dadurch, dass sie
durch ihre
starke Verdünnung keine toxischen (giftigen) Nebenwirkungen
mehr
erzeugen können. Gleichzeitig wird das Mittel durch eine
Technik
der Verschüttelung dynamisiert. Dieser Vorgang heisst
Potenzierung.
Homöopathische Mittel sollten nicht miteinander gemischt
werden.
Deshalb wird nur ein Mittel auf ein Mal verschrieben.
Die Wirkungsweise von homöopathischen Mitteln wird in
sogenannten
Arzneimittelprüfungen getestet. Dazu sind übrigens
keinerlei
Tierversuche notwendig.
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Wie
sicher ist die Homöopathie?
Obwohl homöopathische Mittel keine toxischen Nebenwirkungen
haben,
kann eine unfachgerechte Anwendung dennoch symptomatische
Nebenwirkungen zur Folge haben. Homöopathische Mittel sollten
deshalb nur unter Aufsicht eines entsprechend ausgebildeten
Homöopathen eingenommen werden. Von Selbstverschreibungen und
Einnahme von homöopathischen Mixturen, besonders in
Hochpotenzen
(C-Potenzen) und bei chronischen Erkrankungen, ist deshalb abzuraten.
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Welche
Erkrankungen können
homöopathisch behandelt werden?
Jede Erkrankung basiert homöopathisch betrachtet auf einer
Schwächung der Lebenskraft, die es erst ermöglicht,
dass
Beschwerden und Krankheiten entstehen können. Durch die
Behandlung
wird die Lebenskraft dann wieder so gestärkt, dass der
Körper
sich selbst heilen kann. Deshalb kann prinzipiell jede Erkrankung
homöopathisch behandelt oder zumindest begleitet werden.
Allerdings ist eine zusätzliche schulmedizinische Betreuung
unter
Umständen angebracht.
Häufig finden PatientInnen den Weg zur Homöopathie
über
eine akute Erkrankung ihrer Kinder, wie beispielsweise einen
Atemwegsinfekt, und entdecken dann, dass auch viele chronische
Beschwerden durch die Homöopathie gelindert oder geheilt
werden
können. Viele PatientInnen suchen gerade wegen chronischer
Beschwerden wie Allergien, Hauterkrankungen, Migräne oder
Menstruationsstörungen homöopathisch arbeitende
HeilpraktikerInnen oder ÄrztInnen auf.
Der mögliche Behandlungserfolg ist vor allem bei chronischen
Leiden von verschiedenen Faktoren wie etwa Schwere und Dauer der
Erkrankung, Länge der Behandlung, etc., abhängig. Ein
Vorgespräch mit Ihrem Therapeuten/Ihrer Therapeutin wird Ihre
Fragen diesbezüglich klären können.
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Was
passiert durch die Mitteleinnahme?
Nach der Mitteleinnahme kann es zu einer sogenannten
homöopathischen Erstverschlimmerung kommen. Bereits vorhandene
Symptome können dabei vorübergehend
verstärkt werden.
Bitte nehmen Sie während der Erstverschlimmerung keine
Medikamente
- auch keine homöopathischen Mittel - ohne
Rücksprache mit
ihrem/ihrer BehandlerIn gehalten zu haben.
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Was
sollte man im Umgang mit
homöopathischen Mitteln beachten?
- Vor und nach der Einnahme 15 Minuten nicht essen, trinken,
Zähne putzen oder rauchen.
- Starke ätherische Öle (Tigerbalsam, Wick Vaporub,
Japanisches Heilpflanzenöl und andere kampferhaltige
Substanzen
aber auch sonstige ätherische Öle) sind zu meiden, da
diese
die Wirkung schwächen oder gar aufheben können.
- Mittel nicht direkter Sonnen-, Handy- und anderer Strahlung
aussetzen.
- Mittel nicht neben Parfümen aufbewahren.
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Werden
homöopathische Leistungen
von der Krankenkasse erstattet?
Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten die Kosten durch Behandlungen
durch HeilpraktikerInnen leider noch nicht. Private Krankenkassen und
Zusatzversicherungen übernehmen die Kosten in
unterschiedlicher
Höhe. Bitte fragen Sie dazu Ihre jeweilige Krankenkasse. Auch
die
Kosten für die verschriebenen Arzneimittel müssen von
gesetzlich Versicherten selbst übernommen werden. Privat
Versicherte sowie PatientInnen mit Zusatzversicherung können
auch
diese Kosten meist erstattet bekommen.
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Woran
erkenne ich eine/n qualifizierte/n
BehandlerIn?
Fragen Sie Ihre/n BehandlerIn nach seiner/ihrer Ausbildung.
Qualifizierte TherapeutInnen werden Ihnen gerne Auskunft
darüber
geben, wo und wie lange sie diese Heilkunst erlernt haben.
Eine Liste an ausgebildeten HomöopathInnen finden Sie auf der
Webseite des Verbands
Klassischer Homöopathen Deutschlands e.V., in dem
auch ich Mitglied bin.
Seit einiger Zeit engagiert sich dieser Verein sowie die Stiftung
Homöopathie-Zertifikat e.V.
unter anderem für die Einhaltung und Ausweisung wichtiger
Qualitätsstandards bei homöopathisch arbeitenden
TherapeutInnen. Ein dementsprechendes Qualitätssiegel wird
interessierten PatientInnen in absehbarer Zukunft dabei Hilfestellung
leisten, qualifizierte BehandlerInnen in Ihrer Gegend zu finden. Auch
meine Praxis wurde bereits von dieser Stiftung zertifiziert.
Qualifizierte HomöopathInnen, die nach den Regeln der
Klassischen
Homöopathie arbeiten, erkennt man üblicherweise an
folgenden
Merkmalen:
- Es wird immer nur ein Mittel, nie mehrere gleichzeitig oder gar
Kombinationspräparate (Komplexmittel) verschrieben.
- Die Verschreibung basiert auf einer ausführlichen Anamnese,
die
bei Erstbesuchen im Fall chronischer Erkrankungen mindestens 60 - 90
Minten dauert.
- Der Therapeut bietet die Homöopathie als einzige oder
zumindest
als eine von wenigen Therapie-Arten in der eigenen Praxis an, und nicht
nach dem "Gieskannenprinzip" zusammen mir vielen anderen.
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Was
kostet eine homöopathische
Behandlung?
Die Kosten sind je nach Therapeut und
Arbeitsweise unterschiedlich. Im Folgenden finden Sie die Honorare, wie
sie in meiner Praxis berechnet werden:
Erstanamnese bei chronischen Beschwerden (Dauer bis 2 Stunden) inkl.
Analyse:
Erwachsene und Jugendliche ab 13 Jahren: 140 Euro
Kinder bis 12 Jahren: 80 - 100 Euro je nach Zeitaufwand
Folgeanamnese und Behandlung im akuten Krankheitsfall: je nach Zeit
(70,00 EUR/h), in der Regel liegt der Aufwand bei 30 bis 45 Minuten.
Dazu kommen eventuelle Kosten für über die Apotheke
zu beziehende Arzneimittel, die jedoch in der Regel pro Konsultation
einen Betrag von ca 15,00 Euro nicht
überschreiten.
Ein Nachlass für Arbeitslose, Studenten, Alleinerziehende,
etc. ist möglich, bitte sprechen Sie mich bei Bedarf an.
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Was
muss ich zu einer
homöopathischen Behandlung mitbringen?
Es erleichtert das erste Behandlungsgespräch, wenn Sie den von
Ihnen ausgefüllten Fragebogen mitbringen. Sie können
den
Fragebogen für Erwachsene als pdf-Datei hier
herunterladen.
Einen Fragebogen
für
die Behandlung von Kindern gibt es hier.
(Sie benötigen zum
Öffnen dieser Datei den Acrobat Reader, den Sie hier
runterladen
können).
Sie sollten außerdem wenn möglich Ihren Impfpass
(bzw. falls
Ihr Kind zur Behandlung kommt den Ihres Kindes) mitbringen, sowie falls
vorhanden Röntgenbilder bzw. andere Unterlagen, die Ihre
Erkrankung betreffen.
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